Kalkrieser Archäologen über die Schulter schauen

Im Museumspark Kalkriese wird in diesem Jahr wieder gegraben. Für Besucher gibt es die Möglichkeit den Archäologen und Grabungstechnikern über die Schulter zu schauen. Wie wird auf einer Grabung gearbeitet? Was passiert mit den Funden und Befunden? Diesen Fragen können Interessierte bei den „Stippvisiten auf der Grabung“ im April und Mai auf den Grund gehen.

In einem bis zu 1000 Quadratmeter großen Grabungsareal begibt sich das Kalkrieser Archäologie-Team in Kooperation mit der Universität Osnabrück und der Ludwig-Maximilians-Universität München in diesem Jahr wieder auf Spurensuche. In den vergangenen zwei Jahren haben die Forscher auf der nördlichen Seite des Museumsparks eine weitere Wall-Graben-Anlage entdeckt.

Bei den diesjährigen Ausgrabungen soll dieser Befund überprüft und mit dem „Germanenwall“ auf der gegenüberliegenden Seite verglichen werden. Das Wissenschaftler-Team erhofft sich in diesem Zusammenhang neue Erkenntnisse ans Tageslicht zu bringen, die mit dem Schlachtverlauf zusammenhängen.

Die Stippvisite auf der Grabung wird immer mittwochs am 25. April, 02., 09., 16., 23. und 30.Mai 2018, jeweils um 13:00 Uhr und am Himmelfahrtswochenende, 10. bis 12. Mai 2018, um 11:00 und 15:00Uhr, angeboten. An der aktuellen Grabung wird eine halbe Stunde über den Forschungsstand, neue Erkenntnisse und spannende Funde berichtet (Eintritt + 2,00 € p.P.). Eine Anmeldung beim Buchungsservice unter Tel. 05468 9204-200 wird empfohlen.

Foto: Hermann Pentermann.