Glasfaser für rund 9.600 Haushalte und Unternehmen

Homeoffice, Homeschooling, Streamingdienste – schnelle Internetzugänge gewinnen immer mehr an Bedeutung. Doch für viele geht der entsprechende Breitbandausbau der Netze nicht schnell genug. Wallenhorst wechselt daher auf die Überholspur. Hier werden rund 9.600 Haushalte und Unternehmen direkt ans Glasfasernetz angeschlossen. Nicht irgendwann, sondern jetzt. Geplante Fertigstellung: Anfang 2022.

Für das ambitionierte Projekt ist Glasfaser Nordwest – ein Gemeinschaftsunternehmen von Telekom und EWE – verantwortlich.

 

Anschluss für größten Teil aller Haushalte

„Mit dem jetzt beginnenden Ausbau kann schon bald der Großteil aller Wallenhorster Haushalte über einen direkten Anschluss an das Glasfasernetz verfügen“, erklärt Rüdiger Mittmann, Allgemeiner Stellvertreter des Bürgermeisters, im Rahmen eines Ortstermins zum Baustart am Mittwoch (7. April). „Gerade jetzt, in Zeiten von Homeoffice und Homeschooling, werden schnelle Internetanschlüsse immer wichtiger. Wir freuen uns daher sehr, dass Glasfaser Nordwest dieses Projekt in Wallenhorst realisiert.“ Auch die verbleibenden Haushalte würden nicht unversorgt bleiben. Sie würden weitestgehend über das Ausbauprogramm des Landkreises Osnabrück mit schnellen Internetzugängen ausgestattet.

 

Glasfaser bis ins Haus

„Die Glasfaser wird wie beim klassischen Telefonanschluss bis ins Haus bzw. die Wohnung der Kunden geführt“, erläutert Rebecca Menke die Technik. Die entsprechenden Arbeiten würden überwiegend in geschlossener Bauweise erfolgen. Lediglich zwei kleine Löcher müssten ausgehoben werden, so die Produktmanagerin von Glasfaser Nordwest. „Der Vorgarten bleibt also in der Regel weitestgehend verschont.“ Nur in wenigen Fällen müsse eventuell ein Graben ausgehoben werden. „Nachdem ein Kunde ein Produkt gebucht hat, setzen wir uns in jedem Fall frühzeitig mit ihm in Verbindung, um die Verlegung des Hausanschlusses abzustimmen.“

 

Offenes Netz mit freier Anbieterwahl

Weitere gute Nachrichten für die Wallenhorster Kunden hat Oliver Prostak, Geschäftsführer von Glasfaser Nordwest: „Da wir unser Netz für alle Marktteilnehmer öffnen, hat der Endkunde die freie Wahl bezüglich seines Internetanbieters, der ihm je nach Tarif Bandbreiten von bis zu 1.000 Mbit/s zur Verfügung stellen kann.“ In Wallenhorst könnten sich die Kunden zunächst zwischen Telekom und osnatel entscheiden. Weitere Anbieter würden sicherlich folgen.

Weitere Informationen zum Glasfasernetz samt erklärendem Video stehen auf der Internetseite www.glasfaser-nordwest.de zur Verfügung.

 

Zum Bild: René Winter (Geschäftsführer des Bauunternehmens K&R Eilers), Oliver Prostak und Rüdiger Mittmann (von links) greifen zum Beginn des Netzausbaus symbolisch zum Spaten.