STEMWEDER OPEN AIR FESTIVAL am 16. und 17. August

43 Jahre „Umsonst & Draußen“ im Zeichen der Kuh und kein bisschen leise. Wohl kein „Umsonst und Draußen Festival“ in Deutschland hat so oft stattgefunden. Mittlerweile ist es eines der größten Festivals dieser Art in Norddeutschland. Das STEMWEDER OPEN AIR FESTIVAL geht in diesem Jahr am 16. und 17. August in die nächste Runde.

Eine lange Zeit, auch für die unermüdlichen Helfer des veranstaltenden Vereins für Jugend, Freizeit und Kultur in Stemwede e.V. (JFK), die zum Teil seit der ersten Stunde dabei sind. Aber ans Aufhören denken sie keineswegs. Kein Wunder: Die Altdame unter den Open Air Festivals erfreut sich größerer Beliebtheit denn je. Jährlich pilgern tausende Besucher nach Stemwede. Auch in diesem Jahr wird das Ilweder Wäldchen im fast ganzjährig idyllisch wirkenden Stemwede wieder Kopf stehen. Das überregional bekannte Festival verdankt seine Attraktivität vorwiegend der wunderbaren und unkommerziellen Atmosphäre sowie seines vielseitigen Angebots. Ein buntes Treiben mit einem ganz eigenen Charme.


Das Festival wird, weniger denn je, alleinig als Konzertevent verstanden. Konzept des Festivals ist ein Gesamtspektakel, das sich aus vielen kleinen Rahmenveranstaltungen zusammensetzt, die unterschiedliche Alters- und Kulturgruppen in das Festival einbinden.


Schon ein Markenzeichen des Stemweder Festivals ist seine außerordentliche musikalische Bandbreite die von Rock, Indie, Reggae, Pop, über Punk bis hin zu Metal und Folk reicht und die immer wieder zum Gelingen der Veranstaltung beiträgt. Mit der Waldbühne und der Wiesenbühne gibt es zwei Bühnen mit 26 hochinteressanten Bands. Daneben gibt es seit einigen Jahren noch das „Sonnensystem“, das mit seiner Akustik- und Kleinkunst-Stage das Gesamtprogramm abrundet.


Die Waldbühne ist immer für eine musikalische Überraschung gut. Bands wie „Beatsteaks“, „Sportfreunde Stiller“, „Donots“, „Jupiter Jones“ oder „AnnenMayKantereit“ spielten dort schon als noch kaum jemand von ihnen Notiz nahm. Auch dieses Jahr gibt es ein vielversprechendes Programm mit nationalen und internationalen Bands. Top Act in diesem Jahr sind die „Che Sudaka“, „Less Than Jake“, „Good Riddance“ und „Long Distance Calling“.
Die kolumbianisch-argentinische Band „Che Sudaka“ wurde 2002 gegründet und ist seither ohne Unterbrechung rund um den Globus auf Tour. In ihrer Musik vereinen sie rebellische Cumbia, party-fröhliche Rumba, Ska mit Latino-Einschlag und Punk-Attitüde. „Che Sudaka“ durchbricht alle Grenzen und trägt unter dem Motto „Bailar pensando!“ („Beim Tanzen nachdenken!“) mit ihren Songs nicht nur die schweiß-treibendste Party, sondern auch soziales Bewusstsein über alle fünf Kontinente.


1992 in Gainesville (Florida) gegründet, sind „Less Than Jake“ inzwischen eine wahre Institution des Ska-Punk. Die Band veröffentlichte mehr als 14 Alben (von „Pezcore“ 1995 bis „Sound the Alarm“ 2017), darunter einige der besten Ska-Punk-Alben überhaupt. Stemwede erwartet ganz, ganz großes Ska -Kino!
Seit den 90er Jahren spielen „Good Riddance“ aus Santa Cruz, Kalifornien den Sound, für den man NoFx, Bad Religion und Pennywise liebt. Und das Schöne dabei: Sie klingen nicht nur noch so frisch wie damals – sie transportieren in ihren Gigs auch heute noch genau diesen HC-Spirit.


Die Münsteraner „Long Distance Calling“ nehmen die Besucher mit auf eine einzigartige Reise in die Welt des Prog-Rock. Schwere Riffs treffen auf sanfte Melodien, ausufernde Groove Parts wechseln sich mit schwebenden Ambient-Sounds ab, flirrende Gitarren-Läufe fließen in neue dicke Riffattacken über, der Sound der Band verdichtet das Publikum zu einer in sich wogenden und tanzenden Masse.
Arctic Monkeys-stylige Gitarrenriffings treffen bei „Eskalation“ auf massive Synthesizer-Flächen und hookige Bläser. Die Songs zerren und schieben, jazzen und drum`n`bassen, bewegen sich spielerisch zwischen Rave und schwitzigem Club-Moshpit.


Daneben gibt es auf der Wiesenbühne wieder ein hochkarätiges Newcomerprogramm.
Reggae, Dancehall und Hip Hop – in liebevoll detaillierten Arrangements verpacken „Circus Genard“ Geschichten und schaffen es dabei mit Hilfe der Musik in wenigen Worten viel zu erzählen. Ob ernst oder partytauglich, jedes Thema wird kreativ verarbeitet. Die Songs sind eingängig, oft tanzbar, immer abwechslungsreich. Aus jedem Track hört man die Liebe zu jamaikanischer Musik – gepaart mit Elementen anderer Genres wie Hip Hop, Folk oder Pop.


Ihre Mischung nennen „Lester“ Heavy Pop, da sie Punkrock Sound mit sich in Gehörgänge einnistende Melodien vermengen. So melancholisch die Texte der Münchner sind, so laut und energiegeladen sind ihre Liveshows.
Es gibt nicht viele Bands die es verstehen ihre Musik mit einer wunderbar charakterstarken Frauenstimme zu krönen. Das sitzt! Die Alternative-Rocker von „Lighthouse Down“ um Frontfrau Jule wissen ihr Publikum mitzureißen. Raus auf die offene, raue See der dynamischen Riffs und energiegeladenen Shows! Hinein ins Spektakel. Oft geradlinig, doch auch gerne mal rhythmisch verspielt, rockt diese Formation nach vorne.


Auch dieses Jahr gibt es wieder an beiden Tagen im Rock- Zelt Musik bis zum hell werden. Dancehall, Ragga, Hiphop, Indie, Punk, Hardcore, Alternative, Crossover und gute Popmusik werden gespielt. Mit diesem Mix aus dem Besten vieler Musikrichtungen wird jedem geholfen. Lokale DJs freuen sich die Besucher durch die Nacht begleiten zu dürfen.
Dynablaster Sound sind seit Jahren fester Bestandteil des Rock-Zelts und spielen Freitags Reggae, Ragga und Dancehall. Das „DJ-Team Herr Müller“ legt am Freitag alles auf was rockt. Und das rockt!!! Am Samstag legt das „Muppet-DJ-Team“ Hiphop, Triphop, Metal, Hardcore, Indipendent, Elektropunk, Rock, Reggae, Punk, Ska, usw. auf. „Dj Biggie Blocksberg vs. WeLoTi“ Sound mixen geschickt Hiphop und Dancehall zu einem unverwechselbaren Fest, dem sich keiner entziehen kann.


Aushängeschild des Stemweder Open Air ist einmal mehr sein vielseitiges Rahmenprogramm und da hat sich einiges getan. Seit einigen Jahren gibt es als neue Area das Sonnensystem. Freitags und Samstag-Nachmittag ist dort Singer/Songwriter-Zeit mit verschiedenen interessanten Künstlern. Abends öffnet der Dancefloor mit Elektro und House.